Sockentod

Heute war es mal wieder soweit: Eine Wandersocke ist gestorben, auf einer nicht allzu anspruchsvollen Tour, knapp 20 Kilometer Auf und Ab im Stadtwald mit einem Schlenker am Nato-Tanklager vorbei. Kann passieren, klar. Seltsam ist es dennoch, denn wie immer hat die rechte Socke ein Loch und wie immer am großen Zehen. Man könnte vermuten, ich sollte mehr Sorgfalt aufs Zehennägel-Schneiden verwenden, aber das stimmt so nicht. Denn als leidgeprüfter Socken-Töter passe ich da besonders gut auf, es soll sogar eine Nagelfeile zum Einsatz gekommen sein. Woran liegt’s also?

Rote Wandersocke mit Loch

Dann liegt’s an den Schuhen oder? Stimmt halt auch nicht, denn das ist kein neues Phänomen und begleitet mich schon sein vielen Jahren und überhaupt, in den verschiedensten Schuhen mit allen möglichen Socken. Am Ende wird’s eine banale Erklärung haben, entweder die weltweite Socken-Verschwörung, die dafür sorgt, dass alle Socken am rechten großen Zehen eine Schwachstelle haben und so einen unendlichen Bedarf an neuen Socken generieren – die ja immer nur als Paar und nie einzeln verkauft werden. Oder es liegt an meinem Gang – was sich irgendwie wahrscheinlicher anhört.

Ich habe jedenfalls neue Socken bestellt und wenn ich endlich mal ein Paar habe, das nicht mit einem Loch im rechten Socken stirbt, gebe ich Bescheid.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert